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Prävention

 

Ansprechpartnerin

Petra Clemen

Fachstelle Suchtprävention für den Rheingau-Taunus-Kreis

Aarstraße 44
65232 Taunusstein-Bleidenstadt
  • 06128 - 30 31
  • mehr Infos

Vorbeugen ist besser (und billiger) als heilen!

 

Die Fachstelle Suchtprävention ist dem Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den RTK, angegliedert.

Fachleute gehen heute längst von einem weitgefassten Suchtbegriff aus, der nicht nur illegale Drogen einbezieht, sondern auch legale (Alkohol, Nikotin, Medikamente ...) und ebenso stoffungebundene Suchtformen (Spielsucht, Ess-Störungen, Kaufsucht, ...) berücksichtigt. Grundlage von Suchtprävention als Baustein der modernen Gesundheitsförderung ist ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit.

Nationale und internationale Untersuchungen der letzten Jahre belegen, dass Suchtprävention dann wirksam ist, wenn sie frühzeitig beginnt, langfristig angelegt ist und kontinuierlich als Gemeinschaftsaufgabe aller am Erziehungsprozess beteiligter Menschen angesehen wird.

Bei den Konzepten und Inhalten zeitgemäßer Suchtprävention kann es aber nicht nur darum gehen, Einzelpersonen zu gesundheitsbewußtem Verhalten zu motivieren. Es sind auch strukturelle Bedingungen zu fördern, die Körper, Geist und Seele gesund halten und die kreatives anstelle von konsumierendem Verhalten zum Ziel haben. Im Vordergrund der Arbeit der Fachstelle für Suchtprävention steht die Arbeit mit MultiplikatorInnen, das Ziel, durch Öffentlichkeitsarbeit Sensibilität für das Thema zu wecken und die regionalen Ressourcen zu vernetzen. Die Angebote der Fachstellen bestehen aus differenzierten und auf die Bedürfnisse der Zielgruppen abgestimmten Modulen.

Suchtentwicklung und Substanzmissbrauch haben immer eine individuelle Geschichte und sind deshalb auch immer durch mehrere verschiedene Faktoren bedingt: so spielen zum Beispiel das Umfeld, die Familie, der Freundeskreis eine wichtige Rolle, ebenso wie Faktoren, die in der Person selbst liegen und natürlich auch die Verfügbarkeit von Suchtmitteln. Ging es in den 80er Jahren vor allem darum, die Risikofaktoren zu minimieren, ist heute das Hauptaugenmerk der Prävention darauf gerichtet, die Schutzfaktoren, die gleichsam als Puffer ein Kind oder einen Jugendlichen schützen können, zu fördern.
Als erfolgversprechende Präventionsansätze haben sich die Förderung von Lebenskompetenzen, z. B. durch die Stärkung der Beziehungs- und Konfliktfähigkeit oder die Förderung der protektiven Faktoren von Kindern und Jugendlichen durchgesetzt. Hinzu kommt eine altersentsprechende und lebensweltbezogene Bearbeitung suchtspezifischer Fragestellungen.

Suchtprävention hat sich somit zu einem komplexen Aufgabenfeld entwickelt, das ein interdisziplinäres und institutionsübergreifendes Zusammenwirken der verschiedenen Personen und Institutionen erfordert. Notwendig ist der weitere Auf- und Ausbau eines Präventionsnetzwerkes, das langfristig zum wesentlichen Träger präventiver Bemühungen in der Region wird.
 

Stadt Idstein | Amt für Soziales, Jugend und Sport | Am Hexenturm 10 | 65510 Idstein | 06126-78-330 | nach oben | drucken